Immobiliengesellschaft GAG stellt Kabelanschlüsse um Neuvertrag nur für Telefon und Internet notwendig Verbraucherzentrale informiert in Vorträgen

„Am Tag der Umstellung fällt für Mieterinnen und Mieter ein paar Stunden lang die Fernsehversorgung aus“, so Michael Gundall, Fachberater Digitales bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. „Nach der Umstellung müssen betroffene Haushalte am Fernseher oder am Kabelreceiver einen Sendersuchlauf durchführen, danach sind alle unverschlüsselten Fernsehsender wieder zu empfangen. Hierzu zählen unter anderem auch die werbefinanzierten Privatsender in Standardqualität sowie die öffentlich-rechtlichen Sender in HD-Qualität.“

Vodafone verschickt rechtzeitig die Kündigungen, in denen das genaue Umschaltdatum genannt wird. Wer weiterhin über Kabelfernsehen sein TV-Programm empfangen will, muss gegebenenfalls einen Einzelnutzervertrag bei der Telekom für 6,80 Euro pro Monat abschließen.


Als günstigere Alternative zum Kabelfernsehen gibt es das Antennenfernsehen DVB-T2HD. Für den Empfang der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender entstehen - bis auf die Anschaffungskosten der Geräte (Antenne, Receiver) - keine Kosten. Wer die Privatsender empfangen möchte, muss für die Entschlüsselung 5,75 Euro pro Monat bezahlen.


Mieter, die für ihren Telefon- und Internetanschluss einen Vertrag bei Vodafone abgeschlossen haben, müssen sich um einen neuen Anbieter kümmern. Diese Verträge werden vom alten Anbieter gekündigt.


In den nächsten Monaten wird die Verbraucherzentrale mit Vorträgen und einer Info-Hotline über den Wechsel informieren.


VZ-RLP




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